Ableitfähigkeit

Anforderung an eine Bodenbeschichtung zur Ableitung von elektrischen Spannungen. Die Beurteilung / Messung erfolgt anhand des Ableitwiderstandes in Ohm, ein Maximalwert darf nicht überschritten werden. Da Reaktionsharze prinzipiell einen Widerstand von etwa 1011 bis 1014 Ohm besitzen sind sie nicht leitfähig. Zur Erzielung der Ableitfähigkeit von Reaktionsharzbeschichtungen werden, leitfähige Zusatzstoffe beigemischt, und oder leitfähigen Schichten / Ebenen, wie durch das Einlegen von Kupfernetzen bzw. -bändern verwendet.

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Abreißversuch

Bestimmung der Oberflächenzugfestigkeit des Betonuntergrundes bzw. der Haftzugsfestigkeit einer Beschichtung darauf.

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Abriebfestigkeit

Die Verschleißfestigkeit oder der Abnutzwiderstand wird üblicherweise in Anlehnung an DIN 52108, Prüfung mit der Schleifscheibe nach Böhme, gemessen. Mit dieser Methode wird der Abschliff in Volumenanteilen (cm³) pro 50 cm² Schleiffläche ermittelt.

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Acrylharze

Sind Polymerisate* aus Estern* der Acryl- oder/und Methacrylsäure. Sie werden sowohl in Lösemitteln gelöst als auch in Wasser dispergiert als Bindemittel für physikalisch trocknende Anstriche eingesetzt, die sich durch besonders gute Witterungsbeständigkeit auszeichnen. 

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Adhäsion

Zusammenhalt von 2 Stoffen die sich eng berühren.

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Adhäsionsbruch

Bruch zwischen zwei Schichten.

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Alkalität

Ein Medium, welches einen pH-Wert größer als 7 (neutral) und maximal 14 hat, ist basisch oder akalisch. Stark basische Wirkung des Porenwassers im Zementstein, die sich durch die Lösung von Calciumhydroxid und Alkalien einstellt. Beton ist alkalisch und liegt im pH-Wert-Bereich von ca. 10 bis 13.

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Alkalitätsreserve

Von Zementart und Zementmenge abhängige Fähigkeit eines Betons, das durch die Karbonatisierung aufgebrachte Calciumhydroxid im Porenwasser des Zementsteins zu ersetzten.

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Anorganische Baustoffe

sind chemische Verbindungen, die keinen Kohlenstoff enthalten (Ausnahme CO und CO2).
Kunststoffe sind organische Verbindungen, da es sich hier um Kohlenstoffverbindungen handelt.

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Arbeitsfugen

Ansatzstellen durch Arbeitsunterbrechung im Herstell- bzw. Sanierungsverfahren sind schadensträchtig und möglichst zu vermeiden.

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ATV

Allgemeine technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen. Sie sind im Teil C der VOB aufgeführt.

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Ausdehnungskoeffizient (aT)

Er gibt die Ausdehnung eines Bauteils (in m/m) bei einer Temperaturänderung von 1 K an. Der Rechenwert beträgt für Normalbeton nach DIN 1045 10 x 10-6/K,

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BAM

Bedeutet "Bundesanstalt für Materialkunde und- Forschung"

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BASt-Liste

In der „BASt Liste“, die bei der Bundesanstalt für Straßenwesen geführt wird, stehen alle geprüften und fremdüberwachten Stoffe, z.B. gem. ZTV-ING, die bei der Betoninstandsetzung im Brückenbereich zur Anwendung kommen dürfen. Die aktuelle Liste kann im Internet unter http://www.bast.de/Pruefst/Dokument/Doku.htm kostenlos heruntergeladen werden.

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Baustoffkorrosion

Teilweise oder völlige Zerstörung des Baustoffs, meist durch unsachgemäße Zusammensetzung und Ausführung bzw. aggressive Umwelteinflüsse. Es wird unterschieden zwischen lösenden, oberflächennahen bzw. treibenden Korrosionen im Inneren der Bauteile (z.B. "Gipstreiben" im Beton).

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Beschichtung

Schicht auf der Oberfläche, die allen Unebenheiten folgt bzw. Unebenheiten weitgehend ausgleicht und Schutzwirkung ausübt (siehe Oberflächenschutz).

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Beton

Künstlicher Stein, der aus Zement, Zuschlagstoffen und Wasser hergestellt wird. Das größte Korn bei Beton muß > 4 mm sein, sonst spricht man von Mörtel. Durch Zugabe von Zusatzmitteln bzw. -stoffen können die Eigenschaften des frischen oder erhärteten Betons beeinflußt werden.

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Betondeckung

Abstand zwischen der Betonoberfläche und der eingelegten Bewehrung. Abstände werden in der DIN 1045 geregelt. Bei der Abnahme eines Bauwerkes muß das Mindestmaß der Betondeckung erreicht werden. Unterschiedliche Betondeckungsmaße sind nach Betongüte, Einsatzzweck etc. erforderlich. Heutiger Trend zu immer größerer Betondeckung wegen Karbonatisierungseffekten. (Siehe Karbonatisierung)

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Betonersatz

Ersatz von fehlendem oder geschädigtem Beton in oberflächennahen Bereichen.

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Betonersatzsystem

Bestehend aus Baustoffen des Betonersatzes und einer Haftbrücke. Auf mineralisch / organischer (PCC) oder rein organischer Basis (PC) im jeweiligen Herstellersystem. Siehe auch Spritzbeton und PC/PCC-Mörtel.

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Betoninstandsetzungssysteme

Grundsätzliche Regelungen der Instandsetzungsprinzipien erfolgen in der DAfStb-Richtlinie.

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Betonoberfläche

Betonunterlage wie z.B. - Untergrund - Kontaktfläche -Traggrundgrenzfläche usw. Ausdruck für Beton unter den jeweils herzustellenden Betonersatz- oder Oberflächenschutzsystemen.

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Bewehrung

Nimmt in der Regel beim Stahlbeton die Zugspannungen auf, da der Beton selbst überwiegend nur Druckspannungen aufnehmen kann. Die Bewehrung muss eine ausreichende Betonüberdeckung besitzen, damit der Stahl nicht, durch die Carbonatisierung im nicht akalischen Bereich liegt, durch Luft und Wasser korrodieren kann.

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Bindemittel

Bei Betonen, Mörteln oder Putzen sind Zemente, Gipse und Kalke hydraulische Bindemittel, also durch Wasserzugabe erhärtend. Kunstharze sind Bindemittel, die infolge Polymerisation, -addition oder -kondensation reagieren. Im Bereich der Betonsanierung finden beide Arten Bindemittel Anwendung.

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Bundesgütegemeinschaft

Dachverband der bundesländerbezogenen Landesgütegemeinschaften von in der Betoninstandsetzung tätigen Firmen und Büros mit Sitz in Berlin.

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Calziumhydroxid

Gelöschter Kalk, entsteht aus gebranntem Kalk (Calciumoxid CaO) und Wasser (H2O). Bei der Hydratation des Zements wird Calciumhydroxid abgespalten. Das Porenwasser im Zementstein hat dadurch einen pH-Wert von etwa 12,5. Es reagiert stark basisch und bewirkt den Korrosionsschutz der Stahleinlagen im Beton.

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CFK-Lamelle

CFK-Lamellen sind Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Sie werden als korrosionsbeständige, geklebte Bewehrung für das wirtschaftliche Verstärken von Tragwerken aus Stahlbeton oder inzwischen auch bei Holz eingesetzt. CFK-Lamellen eignen sich sehr gut zur nachträglichen Verstärkung von Stahlbetontragwerken. Dazu wird der kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff als Lamelle, Gewebe oder Gelege auf die Oberfläche von Bauteilen mit speziellen auf das System abgestimmten Epoxidharzklebern aufgeklebt.

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Charge

Ist die in einem Arbeitsgang hergestellte Einheit eines Baustoffes. Sind die Chargennummern (Lieferschein!) eines eingebauten Baustoffes bekannt, kann bei Schäden leichter nachvollzogen werden, ob der Baustoff fehlerhaft war oder ob Verarbeitungsmängel vorliegen.

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Chloride

Sind chemische Verbindungen aus Metallen und Chlorwasserstoffsäure (z.B. NaCl-Kochsalz). Sie können auch in den abgebundenen Beton z.B. durch PVC Brandgase oder Tausalze eindringen und den im alkalischen Medium liegenden Bewehrungsstahl in Form von Lochfraß angreifen, ohne daß dies äußerlich am Beton erkennbar wird. Chloride benötigen eine feuchte Umgebung. Wird der Beton vor Feuchtigkeit geschützt und das Porenwasser diffundiert nach außen, so sind Chloridkorrosionen nicht möglich. Im Stahlbeton gilt ein Chloridgehalt von weniger als 0,4 %, im Spannbeton von weniger als 0,2 %, bezogen auf den Zementgehalt als unbedenklich.

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Chloridextraktion

Entfernung von Chloridionen durch physikalische oder elektrochemische Verfahren.

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DAfStb-Richtlinie

Vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton herausgegebene Richtlinie. Für den Bereich der Betoninstandsetzung gibt es die Instandsetzungsrichtlinie (Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen). Sie besteht aus 4 Teilen: Teil 1 enthält Allgemeine Regelungen und Planungsgrundsätz, Teil 2 enthält Bauprodukte und Anwendungen, Teil 3 enthält Anforderungen an die Betriebe und Überwachung der Ausführung, Teil 4 enthält Prüfverfahren. Diese Richtlinie ist in allen Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt und ist daher zwingend, ohne die Notwendigkeit einer zusätzlichen vertraglichen Vereinbarung, anzuwenden.

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Diagnose

Wichtigste Vorbereitung zum Festlegen eines Betonsanierungsvorgehens. Bestehend aus Schadensaufnahme und Untersuchung vorgefundener Betonschäden mit einer Beurteilung der Schadensursache. Eine Diagnose sollte nicht nur das Bauteil aus Beton betrachten, sondern auch flankierende Schadenserzeuger durch andere Bauteile (z.B. falsch angebrachte Geländerpfosten, falsche oder fehlende Entwässerungen von Balkonböden etc.) 1. Schritt auf dem Weg zur Instandsetzungsplanung.

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Dichtungsschlämme

Zementgebundene Stoffe für die Bauwerksabdichtung.

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DIN EN ISO 9001:2000

Legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) für den Fall fest, dass eine Organisation ihre Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, welche die Anforderungen der Kunden und allfällige behördliche Anforderungen erfüllen, und anstrebt, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

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Diffusion

Das Eindringen von Molekülen vorwiegend gasförmiger oder flüssiger Stoffe in angrenzende Schichten aufgrund der ständigen Molekularbewegung. Der Vorgang kann auch durch feste Stoffe (Wände, Anstrichschichten) hindurch erfolgen, wenn genügend weite Poren vorhanden sind, um die diffundierenden Moleküle durchzulassen.

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Dispersion

Eine verhältnismäßig stabile Mischung zweier oder mehrerer Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß Teilchen (z. B. Pulver, Tröpfchen) des einen Stoffes in dem umgebenden anderen Stoff (dem Dispergiermittel) gleichmäßig verteilt sind. Die Größe der dispergierten Teilchen liegt zwischen 0, 1 und 3 µi.

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Druckfestigkeit

Festigkeit, die ein Körper zerstörungsfrei aushält, angegeben in N/mm2. Dabei ist wichtig, daß der zu sanierende Beton in der Regel eine etwas größere Druckfestigkeit aufweisen soll als ein Reparaturmörtel oder ein Feinspachtel. Am Bauwerk selbst kann die Druckfestigkeit des Altbetons näherungweise mit dem Schmidt'schen Kugelprallhammer bestimmt werden. Siehe auch "Elastizitätsmodul".

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Dünnstromförderung

Eine Druckluftförderung bei der Mörtel oder Beton im Luftstrom schwebend zur Spritzdüse gefördert wird.

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Düsenführerschein

Notwendige Qualifikation des Düsenführers bei Applikation von Spritzbeton oder SPCC. Für die Qualifizierung zum „ Düsenführer “ sind umfangreiche theoretische
und praktische Prüfungen erforderlich.

DVGW

Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. Der DVGW ist der technisch-wissenschaftliche Verein im Gas- und Wasserfach, der seit nahezu 150 Jahren ...

• die technischen Standards für eine sichere und zuverlässige Gas- und Wasserversorgung setzt
• aktiv den Gedanken- und Informationsaustausch in den Bereichen Gas und Wasser anstößt und begleitet sowie
• durch praxisrelevante Hilfestellungen die Weiterentwicklung im Fach motiviert und fördert.

Link: www.dvgw.de

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Elastizitätsmodul

Stellt ein Maß für die Elastizität eines Werkstoffes dar. Er ist das Verhältnis von Spannung zur Dehnung in N/qmm. Je größer der E-Modul, desto geringer die Verformbarkeit des Materials. Beton hat ein E-Modul von ca. 30.000 N/qmm, Stahl von 210.000 N/qmm, Gummi von 5 N/mm2. Während der E-Modul bei Kunststoffen stark durch die Umgebungstemperatur beeinflusst wird, spielt diese bei Beton eine vernachlässigbar kleine Rolle. Bei der Betonsanierung ist der E-Modul des Reparaturmörtels/ -betons gleich oder geringer zu halten, als der des Altbetons, um ein Abreißen infolge nicht aufnehmbarer Spannungen zu vermeiden.

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Elastomer

Weitmaschig vernetzter Kunststoff, unschmelzbar und in weiten Temperaturbereichen gummielastisch.

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EN ISO 9000 ff

Mit der Normenreihe EN ISO 9000 ff. sind Normen geschaffen worden, die die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement  dokumentieren. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme, die das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern sollen.

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Entrostungsgrad

Gemäß DIN 55 928 wird bei der Entrostung von Stahl unterschieden in die Entrostungsgrade.

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Epoxidharze (Kurzzeichen EP)

sind flüssige oder schmelzbare feste Kunstharze mit reaktionsfähigen Epoxid-Endgruppen. In Verbindung mit Härtern vernetzen sie durch Polyaddition* und gehören damit zu den Duromeren*. Eigenschaften: Hohe Haftfestigkeit auf den verschiedensten Untergründen, hohe Zähigkeit, geringes Schwindmaß, sehr gute Wasser- und Chemikalienbeständigkeit.

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Feinspachtel

In der Regel kunststoffmodifizierter Zementmörtel zum Herstellen einer optisch einwandfreien Oberfäche. Dient zusätzlich als Porenverschluß, um dichte und blasenfreie Schlußbeschichtungen zu ermöglichen.

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Feinstzementsuspension

Füllgut zur Riss- und Hohlraumfüllung auf der Basis von Microzement mit einer Kornverteilung, die zu 95 % kleiner als 16 µm ist.

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Flammstrahlen

Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Beton mit dem Ziel, tief sitzende Verschmutzungen (z.B. eingedrungenes Öl) und stärkere Feinmörtelschichten dadurch zu entfernen, dass ein Acetylen- Sauerstoff- Brenner mit breitem Düsenkopf mit gleichmäßiger Vorschubgeschwindigkeit dicht über die Betonoberfläche geführt wird. Die Flammtemperatur am Brenner beträgt ca. 3200 °C. Verbrennungsrückstände sind nach der Behandlung mit Hilfe mechanischer Bürsten zu beseitigen.

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Fluten

Bei Grundierungen und Hydrophobierungen mit Kunststoffen wird oft das Material flutend aufgetragen, d.h., dass immer genügend Grundierungsstoff vor dem Verarbeitungsgerät "hergetrieben" wird. Die Oberfläche wird hierdurch "satt" getränkt.

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Fräsen

Die Oberflächenbehandlung durch Fräsen kann mit leichten Maschinen auf vertikalen Flächen und mit schweren Geräten auf horizontalen Flächen ausgeführt werden. Fräsmaschinen haben meist eine entsprechende Absaugvorrichtung, wegen der sehr hohen Staubentwicklung, und sind für die waagrechte Flächenbearbeitung fahrbar ausgestattet. Mit Fräsmaschinen können gleichmäßige dicke Schichten abgetragen werden. Ein Nachstrahlen ist zwingend erforderlich.

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Füllstoffe

sind vorzugsweise mineralische Teilchen von etwa 1-30 µm Durchmesser, die dazu dienen, bestimmte Eigenschaften von Anstrich- bzw. Beschichtungsstoffen zu verbessern. Durch Zugabe von Füllstoffen läßt sich z. B. das Schwindmaß und die thermische Längenänderung reduzieren oder die mit einem Auftrag erzielbare Schichtdicke steigern.

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Fugen

Zwischenräume zwischen zwei Bauteilen. Dieser Zwischenraum dient zum Längenausgleich für die Dehnungen des Bauteilkörpers durch Schwinden, Quellen und Temperatur.

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Füllgrad

Hierunter versteht man das Mengenverhältnis, z.B. eines Epoxidharzes zu den Zuschlägen aus Quarzsanden, angegeben in Gewichtsteilen. So bedeutet z.B. 1:3, dass ein Gewichtsteil Epoxidharz mit drei Gewichtsteilen Quarzsand zu einer Mischung zusammengesetzt wird. Man unterscheidet zwischen hochgefüllten und niedriggefüllten Kunststoffmörtelmischungen. Je höher der Füllgrad, also der Anteil an Quarzsand ist, desto geringer ist der Bindemittelanteil an dieser Mischung.

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Füllgut

Unter diesem Begriff versteht man das Material, welches zur Verfüllung von Rissen zur Verwendung kommt. Das heute gebräuchlichste Füllgut für die Rissinjektion sind Epoxidharz, Polyurethan, Zementleim und Feinstzementsuspensionen.

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GEB

Gütegemeinschaft Erhaltung von Bauwerken e.V. unter dem Dachverband des Deutschen Betonvereins in Wiesbaden. Gegründet am 01.11.1985 von namhaften Bauunternehmen. Mitglieder können in Sachen der Betonsanierung bewährte Bauunternehmen werden. Bei der geb wird ein Mitgliederverzeichnis geführt. Mitglieder der GEB verpflichten sich, eine geregelte Güteüberwachung (Eigen- und Fremdüberwachung) durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Firmen, die mehrere Baustellen ohne Beanstandung unter Fremdüberwachung durchgeführt haben, dürfen nach Erteilung das "GEB-Überwachungszeichen" führen. Anschrift: Kurfürstenstraße 130, 10836 Berlin.

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Größtkorn

Bei einer Mörtelmischung aus Bindemittel und Zuschlägen nach Sieblinie, darf das größte Korn nicht größer als 1/3 der herzustellenden Schichtdicke sein. Beispiel: Eine Beschichtung von 3 mm sollte mit keinem Mörtel beschichtet werden, dessen Größtkorn mehr als 1 mm im Durchmesser hat.

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Grundierung

Erster Auftrag bei einer aus mehreren Arbeitsgängen bestehenden Beschichtung / Materialauftrages zur Verbesserung des Zusammenwirkens des Untergrundes und der eigentlichen Beschichtung / des Materials. Ausführung frisch in frisch, insbesondere bei mineralischen Haftbrücken.

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GÜB

Gemeinschaft für Überwachung im Bauwesen.

Anerkannte Prüf-,Überwachungs-und Zertifizierungsstelle nach Bauordnungsrecht.

Die GÜB hat satzungsgemäß die Aufgaben, als dafür anerkannte Überwachungsstelle die bauaufsichtlich geforderte Überwachung (die so genannte "Fremdüberwachung") im Zuge der Herstellung von Bauprodukten, der Tätigkeit mit Bauprodukten und der Anwendung von Bauarten durchzuführen. Hierbei hat sich die GÜB auf den Baustoff Beton und die Instandsetzung von Betonbauwerken spezialisiert.

Neben diesem bauordnungsrechtlich motivierten Aufgabenbereich ist die GÜB Qualität sichernd durch die Verleihung der privatrechtlichen Gütezeichen für Beton sowie für die Erhaltung von Bauwerken tätig.

Link: http://www.gueb-online.de

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Haftbrücke

Adhäsiv wirkende Kontaktschicht zwischen Betonoberfläche und Reprofilierung zur Erzielung eines dauerhaften, kraftschlüssigen Verbundes. Bei PCC-Mörtel auf mineralischer, kunststoffmodizierter Basis oder organisch, bei PC-Mörteln rein organisch (z.B. Epoxidharze).

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Haftzugsfestigkeit

Maß für den Widerstand, den eine Schicht aufgrund ihres Haftvermögens einer mechanischen Trennung vom Untergrund entgegensetzt (Oberflächenhaftzugsfestigkeit) Werte:
zwischen der Betonunterlage und PC-Ersatzsystemen sowie PCC-Betonersatzsystemen im Mittel 1,5 N/mm2, Einzelwerte 1,0 N/qmm, bei Oberflächenschutzsystemen im Mittel 1,0 N/qmm, Einzelwerte 0,8 N/qmm, bei Epoxidharzbeschichtungen 1,5 N/qmm.

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Hydratation

Reaktion eines Stoffes mit Wasser, bei der das Wasser an den betreffenden Stoff angelagert wird. Es handelt sich um einen chemisch-physikalischen Vorgang, der beim Zement zur Gelbildung und Erhärtung führt.

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Hydraulische Bindemittel

sind anorganische, nichtmetallische, pulverförmige Stoffe, die in chemischer Reaktion mit Wasser selbständig erhärten und sowohl an der Luft als auch unter Wasser fest bleiben. Typische Vertreter: Zement, hydraulischer Kalk.

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Hydrophobierung

Ist die wasserabweisende und das Saugverhalten regulierende Oberflächenbehandlung von Betonbauteilen.

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Imprägnierung

Werden als Tränkungen mit organischen, in Lösungsmitteln gelösten, unpigmentierten Polymeren hergestellt, wobei die Porenwandungen durch einen dünnen Film ausgekleidet und das transportierende Lösungsmittel durch Verdunsten abgegeben wird. Sie werden nur als Kurzzeitschutz eingestuft, finden jedoch als Haftbrücke für CO2-sperrende Beschichtungen häufig Verwendung.

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Injektion

Füllen von Rissen und Hohlräumen unter Druck über Einfüllstutzen.(siehe Rissverpressung)

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Instandhaltung

Maßnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes, beinhaltet Inspektion, Wartung und Instandsetzung.

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Karbonatisierung

In poröse Betonbauteile eindringendes CO2 reagiert mit Wasser bzw. Wasserdampf zu Kohlensäure. Diese verbindet sich mit dem Kalkhydrat zu Kalkstein (Kalziumkarbonat) und Wasser. Dieser zu einer Verdichtung des Betongefüges und zu einer Erhöhung der Betonfestigkeit führende Vorgang wird als Karbonatisierung bezeichnet. Hierdurch wird die Alkalität des Betons abgebaut, die den Rostschutz für den eingelegten Stahl dargestellt hat. Somit besteht erhöhte Korrosionsgefahr.
In der Praxis lässt sich die Karbonatisierungstiefe mit Hilfe von Phenolphtaleinlösung ermitteln. Interessant ist das Karbonatisierungsverhalten zur Luftfeuchtigkeit. Wassergefüllte Betonporen verhindern das Eindringen von CO2, so daß frei bewitterte Betonbauteilen langsamer karbonatisieren als solche, die regengeschützt der normalen Luftfeuchtigkeit ausgetzt sind. Bei ca. 45% - 75% relativer Luftfeuchte ist die Karbonatisierungsgeschwindigkeit am gößten.

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Korrosion

Bewehrungskorrosion ist die Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung. Metallkorrosion wird durch Sauerstoff und Feuchtigkeit veranlasst und durch gasförmige Verunreinigungen gefördert. Rost beansprucht im Verglich zu metallischen Eisen ein 2,5 faches Volumen. Dies hat Betonabplatzungen zur Folge. Korrosion kann durch oxydische Schutzschichtbildung gehemmt werden.

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Korrosionsschutz

Ziel ist der Schutz des Bewehrungstahls vor Korrosion. Zum einen durch die Alkalität des Zementsteines im Beton, zum anderen durch Aufbringen eines Anstriches auf die Bewehrung. Der Stahl wird entrostet und mit Korrosionsschutzpigmente enthaltenden Epoxidharzen oder mineralischem Korrosionsschutz überstrichen. Korrosionsschutz kann auch wieder erreicht werden, indem der karbonatisierte Beton vollständig abgetragen und ein alkalischer Mörtel aufgetragen wird. Dann ist der Stahl wieder vollständig von einem alkalischen Medium umgeben.

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Kratzspachtelung

Ist eine Methode, bei der eine rauhe Betonoberfläche mit Epixidharz oder einem mineralischen Mörtel dünn überzogen "aufgekratzt" wird, um eine ebene Oberfläche zu schaffen. Anschließend können Beschichtung oder Anstrich erfolgen.

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Kunststoffdispersion

ist eine feine Verteilung von Polymeren* oder Kunstharzen in einer Flüssigkeit, meist Wasser. In handelsüblicher Form liegt sie als stabiles, kolloidales System, von meist milchigem Aussehen vor. Wässrige Kunststoffdispersionen werden als Bindemittel für Anstriche, als Haftbrücke* oder zur Modifikation von Zementmörteln eingesetzt.

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Kunststoff modifizierter Mörtel/ Beton

Auf anorganischer Bindemittelbasis (Zement) aufgebauter Mörtel. Durch Beimischen von Kunststoffdispersionen werden die Eigenschaften gezielt verbessert. z.B. Wasserrückhaltevermögen, Wasserzementwert, Schwindverhalten, Haftung am Untergrund, geringerer E-Modul und verbesserte Biegezugfestigkeit.

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Lage

Wird in einem Arbeitsgang hergestellt. Eine oder mehrere Lagen gleicher Zusammensetzung bilden eine Schicht.

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Lasur

ist ein Anstrichstoff, der einen geringen Pigmentanteil und wenig oder kleine Füllstoffe enthält und demgemäß nach dem Verfilmen in einem unbegrenzten Umfang lichtdurchlässig ist.

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BAST-Liste

Bei der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch-Gladbach geführte Liste der geprüften Stoffe und Stoffsysteme nach ZTV-ING für Betonersatzsysteme aus Zementmörtel/Beton mit Kunststoffzusatz (PCC), erste Ausgabe Juli 1988. Ein einheitliches Qualitätsregelwerk für Betonersatzsysteme. Die Betonersatzsysteme werden für den Anwendungsfall PCC l (befahrbare Flächen dynamisch beansprucht), PCC II (nicht befahrbare Flächen, nicht dynamisch beansprucht) unterschieden.

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Lösemittel / Lösungsmittel

sind Flüssigkeiten oder Flüssigkeitsgemische, die ein Bindemittel ohne chemische Umsetzung zu lösen vermögen. Eingesetzt werden hierfür in erster Linie niedermolekulare Kohlenwasserstoffe wie Benzin, Alkohole, Aceton, Äther und Xylol. Lösemittel müssen nach der Verarbeitung des gelösten Anstrich- oder Beschichtungsstoffes aus diesem innerhalb praktikabler Zeiträume entweichen, damit es zur Trocknung bzw. Erhärtung kommt.

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Lösemittelhaftiger Austrichstoff

ist im Unterschied zur Dispersionsfarbe ein Anstrichstoff, dessen Bindemittel in einem Lösemittel* gelöst ist. Seine Erhärtung erfolgt physikalisch durch verdunsten des Lösemittels.

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Mechanische Reinigung

Es gibt verschiedenste Arten, den Untergrund mechanisch von losen, mürben Bestandteilen, zu reinigen, z.B. von Hand. Die gängigsten Reinigungsmethoden sind jedoch alle Arten von Strahlarbeiten, z.B. Wasserstrahlen, Sandstrahlen. Hierdurch kann die beste wirschaftliche und technische Untergrundvorbereitung ausgeführt werden.

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Mineralfarben

sind Anstrichstoffe, die auf anorganischen Bindemitteln wie Weißzement, Kalk oder Wasserglas basieren. Ihre Trocknung beruht auf einer chemischen Reaktion.

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Nachbehandlung

Auch kunststoffmodifizierte Reparaturmörtel auf mineralischer Basis (PCC-Mörtel) müssen nachbehandelt werden. Abdecken, Naßhalten, insbesondere während der Anfangsschwindphase, Schutz vor Sonne, Wind, Frost etc. Durch sorgsame Nachbehandlung können der Festigkeitsaufbau und das Schwindverhalten günstig beeinflußt werden. Dünne Mörtelüberzüge (z.B. Feinspachtel) sind trotz Kunststoffzusätzen im besonderen gefährdet. Durch direkte Sonneneinstrahlung oder Windeinwirkung kann das Anmachwasser fast vollständig entweichen. Absandende Flächen, schlechte Haftung und Schwindrißbildung sind die Folge. Deshalb sind auch hier Nachbehandlungen wie bei Beton unbedingt erforderlich.

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Oberflächennaher

Beton in Berreichen bis unter die Bewehrung, an einzelnen Stellen auch tiefer.

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Oberflächenschutz

Maßnahmen zum Schutz der Betonoberfläche durch Hydrophobierung oder Beschichtung.

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Oberflächenschutzsystem

Besteht aus den Stoffen der einzelnen Schichten des Oberlächenschutzes. Man versteht darunter Überzüge aus Polymeren (Kunstharzen) oder mineralischen (Zementen) Bindemitteln. Die Schichtdicken reichen von wendigen µm bis hin zu mehreren cm Dicke, die je nach Art des Oberflächenschutzes und den entsprechenden Anforderungen aufgetragen werden. (siehe mechanische Reinigung)

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Oberflächenvorbereitung

Schaffung einer geeigneten Oberfläche der Betonunterlage für Betonersatz oder Oberflächenschutz.

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PCC oder PC

PCC - Polymer-Cement-Concrete, Zementmörtel/Beton mit Kunstoffzusatz. PC = Polymer-Concrete, Mörtel/Beton aus Zuschlagstoffen und Reaktionsharzen als Bindemittel.
Die Anwendung beider Mörtelarten ist in der ZTV-ING geregelt

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Phenolphtalein

ist ein weißes, kristallines Pulver, welches in Alkohollösung als Indikatorflüssigkeit für die Alkalität mineralischer Baustoffe dient. Im Kontakt mit einer basischen Umgebung erfährt die zunächst farblose Flüssigkeit einen Farbumschlag nach rot.

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pH-Wert

Maßzahl für die Menge Wasserstoffionen in einer Lösung. Die Werteskala wird von 1-14 unterteilt.
PH-Wert = 7 neutrales Milieu
PH-Wert > 7 alkalisches Milieu
PH-Wert < 7 saures Milieu

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Pigmente

Feinkörnige Feststoffteilchen von 0,1 bis 1,0 µ. Sie dienen zur Farbgebung von Anstrich- und Beschichtungsstoffen.

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Polymere

sind natürliche oder synthetische Stoffe, deren hohes Molekulargewicht auf der strukturellen Bindung einer großen Zahl kleinerer Grundmoleküle (Mononiere*) beruht. Polymere aus identischen Monomeren Verbindungen heißen auch Homopolymere, solche aus unterschiedlichen Monomeren werden als Misch- oder Copolymere bezeichnet. Polymere können durch Polykondensation, Polyaddition* oder Polymerisation* entstehen. Die Bezeichnung Polymerisat trifft nur auf die letztgenannte Gruppe zu.

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Polymerisation

Sie wird durch einen Katalysator oder Initiator ausgelöst. Zum Stillstand gekommen kann sie nicht wieder in Gang gesetzt werden. Die Produkte der Reaktion nennt man Polymerisate. Die Polymerisation ist von erheblicher Bedeutung für die Herstellung von Kunststoffen.

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Polymethylmethacrylat (Kurzzeichen: PMMA)

ist ein Acrylharz auf der Basis von Methacrylsäure-Methylester, das u. a. als Bindemittel für physikalisch trocknende Anstriche verwendet wird. Diese Beschichtungen zeichnen sich durch hervorragende Alterungs- und Witterungsbeständigkeit, hohe Haftfestigkeit und physiologische Unbedenklichkeit aus.

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Qualitative Chloridbestimmung

Durch Aufsprühen einer Silbernitrat- / Kaliumdichromatlösung auf eine frische Betonstemmstelle oder Bohrkern. Bei gelblichbräunlicher Verfärbung des Betons sind Chloride vorhanden.

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Qualitätssicherung

Eigen- und Fremdüberwachung nach den entsprechenden Richtlinien (ZTV-ING). Hierzu gehört auch der Einsatz besonders geschulten Personals (SIVV-Schein, Schützen,Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen.).

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Quantitative Chloridbestimmung

Entnahme von Betonmehl aus Bohrlöchern, Bohrlochtiefe jeweils in 1 cm - Abstufung. Im Labor kann der Chloridgehalt des Bohrmehls quantitativ bestimmt werden. Ein Chloridgehalt von 0,4 % des Zementgewichts darf als zulässig betrachtet werden. Bei der Instandsetzung sind alle Umgebungseinflüsse in die Beurteilung einzubeziehen. Hier ist der Fachmann gefragt.

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Reaktionsharze

Kunstharze, die durch Mischen mehrerer Bestandteile, mindestens Stammkomponente und Härter, chemisch bis zur Erhärtung reagieren. In der Baupraxis meistens 2- oder 3 komponentige Reaktionsharze.

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Reinacrylatfarben

sind Anstrichstoffe auf Dispersionsbasis, deren Bindemittel homo-polymere Acrylate sind, also keine Co- Polymerisate, wie z. B. Acrylat- Styrol oder dergleichen.

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Reprofilierung

Schicht zur Herstellung einer gleichmäßigen Betonoberfläche auf der Haftfläche des Altbetons bis zur ursprünglichen Oberfläche oder darüberhinaus.

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Risse

Trennung im Betongefüge und Arbeitsfugen. Es wird zwischen oberflächennahen Rissen und Trennrissen unterschieden. Risse sind in der Regel nicht geplante Fugen. Oberflächennahe Risse erfassen nur geringe Querschnittsteile und sind häufig netzartig ausgebildet. Trennrisse erfassen wesentliche Teile des Querschnitts (z.B. Zugzone, Steg) oder den Gesamtquerschnitt. Risse sind immer Gefügestörungen und daher selbst in feinster Form zu beachten.

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Rißverpressung

Nachträgliches Zusammenfügen gerissener Betonbauteile. Man unterscheidet zwei Arten.

  1. Tränkverfahren: Füllen von Rissen ohne Druck
  2. Injektionsverfahren:
  • einkomponentige Injektion. Das aus den Komponenten fertiggemischte Füllgut wird vom Injektionsgerät unter Druck zum Einfüllstutzen gefördert.
  • zweikompontige Injektion hierbei werden die Einzelkomponenten des Füllguts in einem am Einfüllstutzen unmittelbar anschließbaren Mischkopf fertiggemischt.

Hier gelten die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für das Füllen von Rissen in Betonbauteilen. (ZTV-ING Teil 3.5)

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Rostschutzpigmente

sind feinkörnige Feststoffteilchen, die als Bestandteil von Schutzanstrichen (meist Epoxid- Flüssigharzen) die Funktion haben, Rostbildung auf Stahloberflächen zu verhindern ("aktive" Rostschutzpigmente). Ihre Wirkung kann auf Alkalität, Bleiseifenbildung und/ oder chemischer Passivierung beruhen. Als Rostschutzpigmente dienen u.a. Zinkphosphat oder Zementklinkermehl.

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SiGeKo

Aufgrund des Arbeitsschutzgesetzes hat die Bundesregierung die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen ( Baustellenverordnung - BausstellV ) mit Wirkung zum 1 Juli 1998 erlassen. Die Verordnung dient der wesentlichen Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen. Die Einhaltung dieser Verordnung obliegt dem Bauherrn. Wenn der Bauherr die Aufgaben des Sicherheits-und Gesundheitsschutzkoordinators ( SiGeKo ) nicht selbst wahrnehmen kann oder will, so kann er die SiGeKo-Leistung an Dritte vergeben.

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Silane

sind monomere* siliciumorganische Verbindungen, die mit sich selbst zu siliconharzähnlichen Verbindungen reagieren. Sie können deshalb auch als Vorprodukte der Siliconharze bezeichnet werden. Aufgrund ihrer geringen Molekülgröße dringen sie gut in den Betonuntergrund ein, wo es durch Reaktion mit dem alkalischen Medium zu einer sehr festen chemischen Bindung kommt. Da für diese Reaktion Feuchtigkeit benötigt wird, kann auch bereits ein relativ junger Beton mit alkoholischen Silanlösungen erfolgreich hydrophobiert werden.

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Siliconharze

sind bereits vor der Anwendung vernetzte polymere silicium-organische Verbindungen. Imprägnierlösungen auf Siliconharzbasis enthalten etwa 4-6% Siliconharz, welches durch Verdunsten des organischen Lösungsmittels physikalisch trocknet und danach sofort hydrophobierend wirkt. Eine Siliconharzbehandlung ist auch bei niedrigen Temperaturen (bis etwa 0 ° C) möglich.

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Silikatfarben

sind fertig pigmentierte oder selbst zu mischende Anstrichstoffe, denen ein kieselsäurereiches Kaliwasserglas als Bindemittel dient. Bedingt durch kristalline Versteinerung ergibt sich eine gegen atmosphärische Einflüsse und Alkalien sehr beständige Beschichtung.

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Siloxane

sind niedermolekulare siliciumorganische Verbindungen, die zwischen den Silanen und Siliconharzen stehen und durch Teilvernetzung von Silanen gebildet werden. Ihr Einsatzgebiet ist ebenfalls die Hydrophobierung von Betonflächen. Auf den Unterschied zur Stoffgruppe der Siloxanfarben* sei ausdrücklich hingewiesen.

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Siloxanfarben

Lösemittelhaltige, pigmentierte Acrylharzfarben, denen Siloxan als Kombinationsbindemittel zugesetzt wird, um die wasserabweisende Wirkung an Fehlstellen des Anstrichfilms zu erhöhen.

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S.I.V.V- Schein

Betoninstandsetzungsmaßnahmen können nur erfolgreich ausgeführt werden, wenn das maßgebende Baustellenfachpersonal ausreichend geschult und ausgebildet ist.

Da es keinen Ausbildungsberuf "Betoninstandsetzer" gibt, wurde durch den Ausbildungsbeirat "Verarbeiten von Kunststoffen im Betonbau" beim Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein E.V der "SIVV-Lehrgang" geschaffen, der es vor allem Bau-Facharbeitern (Maurer, Stahlbetonbauer) im Rahmen einer zweiwöchigen Weiterbildungsveranstaltung ermöglicht, sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fertigkeiten auf dem Gebiet der Betoninstandsetzung zu erwerben. Der Lehrgang wird mit einer Prüfung abgeschlossen.

Die technischen Regelwerke für die Betoninstandsetzung (ZTV-ING und DAfStb-Instandsetzungs-Richtlinie) fordern vom ausführenden Unternehmen Baustellen-Fachpersonal mit dem Qualifikationsnachweis "SIVV-Schein".

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Spritzbeton

Ältestes und bewährtestes Betonsanierungsverfahren. Im Naß- oder Trockenspritzverfahren wird ein Beton unter hohem Druck auf vorgenäßten Altbeton gespritzt. Hat seine Anwendungsdomäne bei nachträglich vorzunehmenden statischen Verstärkungen von Betonbauteilen. Es wird artgleiches Material verwendet. Der zusätzliche Korrosionsschutz der Bewehrung entfällt.
Spritzbeton: Herstellung und Güteüberwachung DIN 18551

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Spritzmörtel

wie Spritzbeton jedoch Kerngröße ≤ 4mm. Die Technischen Lieferbedingungen (TL) sowie Technischen Prüfvorschriften (TP) für Betonersatzsysteme (PCC, PC) werden in der ZTV-ING geregelt.

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TL BE-PCC/TL BE-PC

Anhang zur ZTV-ING (siehe Z). Technische Lieferbedingungen für Betonersatzsysteme aus Zementmörtel/Beton mit Kunststoffzusatz (PCC) oder für Betonersatzsysteme aus Reaktionsharzmörtel / Reaktionsharzbeton (PC). Herausgegeben vom Bundesminister für Verkehr, Abteilung Straßenbau.

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Wasserzementwert

Der Wasserzementwert oder auch Wasserzementfaktor W/Z gibt an, in welchem Verhältnis die Wassermenge zum Zementgehalt eines Mörtels/Betons steht.

Gewicht des Wassers w / Gewicht des Zements z = W/Z

Mineralische Betonsanierungsbaustoffe sollten einen Wasserzementwert von 0,45 aufweisen. Je kleiner der Wasserzementwert, desto geringer ist die Schwindgefahr. Das theoretische Optimum liegt bei 0,40. In der Praxis aus Gründen der Verarbeitbarkeit und zum Ausgleich von Verlusten 0,45 - 0,55.

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Wiedemann

Instandsetzung und Schutz von Betonbauwerken. Das Unternehmen begann 1947 mit der Instandsetzung von Trinkwasseranlagen. Im Jahre 1967 folgte die Instandsetzung von Industrieböden und 1968 die Sanierung von Abwasserbauwerken. Die Aufgabengebiete Betoninstandsetzung und Langzeitschutz von Betonoberflächen weiteten sich im Jahre 1969 auf Brücken- und Verkehrsbauwerke sowie im Jahre 1974 auf Hoch- und Ingenieurbauwerke aus. Wiedemann ist geb-, DVGW- und Deliwa-Mitglied sowie zugelassener Fachbetrieb für Beschichtungen nach dem WHG, § 19. Die einschlägigen Verbände werden von Wiedemann bei der Aus- und Weiterbildung unterstützt. Erfahrene und durch lange Betriebszugehörigkeit qualifizierte Bauingenieure, Poliere und Facharbeiter mit SIVV-Schein sorgen zusammen mit hohen Investitionen in neue Technologien und einer Eigenüberwachung für Qualitätssicherung bei der Betoninstandsetzung. Ein Beweis für das vorhandene "Know-how" sind umfangreiche Referenzen sowie langjährige Stammkunden.

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Zementstein

Ist das nach Abschluss der hydraulischen Erhärtung vorliegende Endprodukt aus Zement und Wasser. Der Zementstein füllt die Hohlräume im Korngerüst der Zuschläge und verkittet diese miteinander zu Mörtel oder Beton. Für die Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Betons ist die Dichte des Zementsteins von ausschlaggebender Bedeutung. Sie wird durch niedrige Wasserzementwerte begünstigt.

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Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W316

Qualifikationsnachweis  der Fachunternehmen für Instandsetzung von Trinkwasserbehältern nach DVGW Arbeitsblatt W 316

Die DVGW-Zertifizierungsstelle prüft und zertifiziert gas- und wasserfachliche Produkte, Unternehmen, Managementsysteme und Sachverständige auf Basis des DVGW-Regelwerks sowie national und international anerkannter Richtlinien, Normen und Zertifizierungsprogrammen.

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ZTV ING Teil 3.5

Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für das Füllen von Rissen in Betonbauteilen. Herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr, Abteilung Straßenbau, Abteilung Binnenschifffahrt und Wasserstraßen, sowie der Deutschen Bundesbahn.

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ZTV ING Teil 3.4

Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen. Herausgegeben vom Bundesminister für Verkehr, Abteilung Strassenbau

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