
Kapillarporen
Karbonatisierung
Kathode
Kohäsion
Kohäsionsbruch
Kontaminierung
Korrosion
Korrosionsschutz
Kraftschluss
Kraftschlüssiges Verbinden
Kratzspachtelung
Kunststoffdispersion
Kunststoff modifizierter Mörtel/ Beton
Lage
Lasur
BAST-Liste
Lochfraß
Lösemittel / Lösungsmittel
Lösemittelhaftiger Austrichstoff
Mechanische Reinigung
Mindestaushärtetemperatur (T min)
Mineralfarben
Nachbehandlung
Niedrigste Anwendungstemperatur (T min)
Oberflächennaher
Oberflächenschutz
Oberflächenschutzsystem
Oberflächenvorbereitung
Opferanode
Packer
PCC oder PC
Phenolphtalein
pH-Wert
Pigmente
Polymere
Polymerisation
Polymethylmethacrylat
Physikalische Trocknung
Qualitative Chloridbestimmung
Qualitätssicherung
Quantitative Chloridbestimmung
Rauheit
Rautiefe
Reaktionsharze
Realkalisieren
Reinacrylatfarben
Repassivierung
Reprofilierung
Risse
Rißverpressung
Rissfüllstoff (Füllgut)
Rostschutzpigmente
Sanden
Saugfähigkeit
Schichtdicke
SiGeKo
Silane
Siliconharze
Silikatfarben
Siloxane
Siloxanfarben
S.I.V.V- Schein
Spachtelmasse
SPCC (Sprayable Polymer Cement Concrete)
Spritzbeton
Spritzmörtel
Spritzdüse
Spritzgemisch
Taupunkt Temperatur (°C)
TL BE-PCC/TL BE-PC
Zementstein
Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W316
ZTV ING 2001
ZTV-SIB 90
Ableitfähigkeit
Abreißversuch
Abriebfestigkeit
Abstreuen
Acrylharze
Adhäsion
Adhäsionsbruch
Alkalität
Alkalitätsreserve
Alterung
Angaben zur Ausführung (Ausführungsanweisung)
Anode
Anorganische Baustoffe
Arbeitsabschnitt
Arbeitsfugen
ATV
Ausblühung
Ausbruchufer
Ausdehnungskoeffizient (aT)
Ausgleichsfeuchte
Ausgleichsschicht
BAM
BASt-Liste
Baustoffkorrosion
Begrenzt dehnfähig
Beschichtung
Beschichtungsstoff
Beton
Betondeckung
Betonersatz
Betonersatzsystem
Betoninstandsetzungssysteme
Betonkorrosion
Betonoberfläche
Betonuntergrund (Betonunterlage)
Bewehrung
Bindemittel
Bundesgütegemeinschaft
Calziumhydroxid
CFK-Lamelle
Charge
Chloride
Chloridextraktion
DAfStb-Richtlinie
Dehnfähiges Verbinden
Depassivierung
Diagnose
Dichtungsschlämme
DIN EN ISO 9001:2000
Diffusion
Diffusionswiderstandszahl
Dispersion
Druckfestigkeit
Dünnstromförderung
Düsenführerschein
DVGW
Eigenfeuchte
Einbauten
Einbürsten
Einkomponentige Injektion
Elastizitätsmodul
Elastomer
Elektrode
Elektrolyt
Emulsion
EN ISO 9000 ff
Entrostungsgrad
Epoxidharze
Erhärtung
Farbstoff
Feinspachtel
Feinstzement
Feinstzementsuspension
Festkörpergehalt (-volumen)
Feuchte
Filmbildung
Flammstrahlen
Fluten
Fräsen
Füllart
Füller/Füllstoff
Füllstoffe
Fugen
Füllgrad
Füllgut
Haftbrücke
Haftzugsfestigkeit
Hauptsächlich wirksame Oberflächenschutzschicht (hw0)
Hilfsstoff
Hohlräume
Hydratation
Hydraulische Bindemittel
Hydrolyse
Hydrophobierung
Imprägnierung
Inertanode
Injektion
Injektionsdruck
Injektionsgerät
Injektionsschlauch
Injektionsverfahren
Instandhaltung
Instandsetzen
Instandsetzungsplan
Anforderung an eine Bodenbeschichtung zur Ableitung von elektrischen Spannungen. Die Beurteilung / Messung erfolgt anhand des Ableitwiderstandes in Ohm, ein Maximalwert darf nicht überschritten werden. Da Reaktionsharze prinzipiell einen Widerstand von etwa 1011 bis 1014 Ohm besitzen sind sie nicht leitfähig. Zur Erzielung der Ableitfähigkeit von Reaktionsharzbeschichtungen werden, leitfähige Zusatzstoffe beigemischt, und oder leitfähigen Schichten / Ebenen, wie durch das Einlegen von Kupfernetzen bzw. -bändern verwendet.
Bestimmung der Oberflächenzugfestigkeit des Betonuntergrundes bzw. der Haftzugsfestigkeit einer Beschichtung darauf.
Breitwürfiger Auftrag von getrockneten Mineralstoffen auf eine frische organische Beschichtung, wobei das Korn fest in die Oberfläche eingebunden wird.
Die Verschleißfestigkeit oder der Abnutzwiderstand wird üblicherweise in Anlehnung an DIN 52108, Prüfung mit der Schleifscheibe nach Böhme, gemessen. Mit dieser Methode wird der Abschliff in Volumenanteilen (cm³) pro 50 cm² Schleiffläche ermittelt.
Sind Polymerisate* aus Estern* der Acryl- oder/und Methacrylsäure. Sie werden sowohl in Lösemitteln gelöst als auch in Wasser dispergiert als Bindemittel für physikalisch trocknende Anstriche eingesetzt, die sich durch besonders gute Witterungsbeständigkeit auszeichnen.
Zusammenhalt von 2 Stoffen die sich eng berühren.
Bruch zwischen zwei Schichten.
Ein Medium, welches einen pH-Wert größer als 7 (neutral) und maximal 14 hat, ist basisch oder akalisch. Stark basische Wirkung des Porenwassers im Zementstein, die sich durch die Lösung von Calciumhydroxid und Alkalien einstellt. Beton ist alkalisch und liegt im pH-Wert-Bereich von ca. 10 bis 13.
Von Zementart und Zementmenge abhängige Fähigkeit eines Betons, das durch die Karbonatisierung aufgebrachte Calciumhydroxid im Porenwasser des Zementsteins zu ersetzten.
Nicht umkehrbare, von Umweltfaktoren bestimmte Änderung der Gebrauchseigenschaften eines Baustoffs.
Verbindliche Anweisung für die Ausführung der Arbeiten, deren Inhalt und Anerkennung die Technischen Lieferbedingungen regeln, soweit diese vorliegen.
Positiv geladene Elektrode. Der anodische Teil einer Metallkorrosion gibt Metallionen an den Elektrolyten ab und ist mit einem Substanzverlust des Metalls verbunden.
sind chemische Verbindungen, die keinen Kohlenstoff enthalten (Ausnahme CO und CO2).
Kunststoffe sind organische Verbindungen, da es sich hier um Kohlenstoffverbindungen handelt.
In einem Arbeitsabschnitt wird eine gleichartige Arbeit von einer Kolonne nach gleicher Vorgehensweise ohne nennenswerte Unterbrechung durchgeführt.
Ansatzstellen durch Arbeitsunterbrechung im Herstell- bzw. Sanierungsverfahren sind schadensträchtig und möglichst zu vermeiden.
Allgemeine technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen. Sie sind im Teil C der VOB aufgeführt.
Verfärbung der Bauteiloberfläche durch auffällige Ablagerung von Salzen, die mit Hilfe von Wasser an die Oberfläche transportiert werden (und dort eventuell chemisch verändert werden können).
Grenze, bis zu der Beton an Schadstellen abgetragen wurde, um ungeschädigten bzw. während der Restnutzungsdauer ungefährdeten Untergrund zu erreichen.
Er gibt die Ausdehnung eines Bauteils (in m/m) bei einer Temperaturänderung von 1 K an. Der Rechenwert beträgt für Normalbeton nach DIN 1045 10 x 10-6/K,
Stoffspezifische Feuchte eines porösen Baustoffs, die mit der Luftfeuchte der Umgebung im Gleichgewicht steht.
Schicht zur Herstellung einer ebenen und profilgerechten Oberfläche.
Bedeutet "Bundesanstalt für Materialkunde und- Forschung"
In der „BASt Liste“, die bei der Bundesanstalt für Straßenwesen geführt wird, stehen alle geprüften und fremdüberwachten Stoffe, z.B. gem. ZTV-ING, die bei der Betoninstandsetzung im Brückenbereich zur Anwendung kommen dürfen. Die aktuelle Liste kann im Internet unter http://www.bast.de/Pruefst/Dokument/Doku.htm kostenlos heruntergeladen werden.
Teilweise oder völlige Zerstörung des Baustoffs, meist durch unsachgemäße Zusammensetzung und Ausführung bzw. aggressive Umwelteinflüsse. Es wird unterschieden zwischen lösenden, oberflächennahen bzw. treibenden Korrosionen im Inneren der Bauteile (z.B. "Gipstreiben" im Beton).
Verformungseigenschaft eines Rissfüllstoffes im Riss. Die Bruchdehnung des Rissfüllstoffes selbst liegt mehrere Größenordnungen über der des Füllstoffs im Bauteil.
Schicht auf der Oberfläche, die allen Unebenheiten folgt bzw. Unebenheiten weitgehend ausgleicht und Schutzwirkung ausübt (siehe Oberflächenschutz).
Flüssiges bis pastenförmiges Stoffgemisch, das aus Bindemitteln sowie ggf. zusätzlich aus Feststoffen und sonstigen Zusätzen besteht und das nach der Verarbeitung durch Trocknung oder chemische Reaktion in den festen Zustand übergeht.
Künstlicher Stein, der aus Zement, Zuschlagstoffen und Wasser hergestellt wird. Das größte Korn bei Beton muß > 4 mm sein, sonst spricht man von Mörtel. Durch Zugabe von Zusatzmitteln bzw. -stoffen können die Eigenschaften des frischen oder erhärteten Betons beeinflußt werden.
Abstand zwischen der Betonoberfläche und der eingelegten Bewehrung. Abstände werden in der DIN 1045 geregelt. Bei der Abnahme eines Bauwerkes muß das Mindestmaß der Betondeckung erreicht werden. Unterschiedliche Betondeckungsmaße sind nach Betongüte, Einsatzzweck etc. erforderlich. Heutiger Trend zu immer größerer Betondeckung wegen Karbonatisierungseffekten. (Siehe Karbonatisierung)
Ersatz von fehlendem oder geschädigtem Beton in oberflächennahen Bereichen.
Bestehend aus Baustoffen des Betonersatzes und einer Haftbrücke. Auf mineralisch / organischer (PCC) oder rein organischer Basis (PC) im jeweiligen Herstellersystem. Siehe auch Spritzbeton und PC/PCC-Mörtel.
Grundsätzliche Regelungen der Instandsetzungsprinzipien erfolgen in der DAfStb-Richtlinie.
Nachteilige Veränderung eines Betons durch chemische und physikalische Einwirkungen.
Betonunterlage wie z.B. - Untergrund - Kontaktfläche -Traggrundgrenzfläche usw. Ausdruck für Beton unter den jeweils herzustellenden Betonersatz- oder Oberflächenschutzsystemen.
Oberfläche und oberflächennahe Schicht eines Betonbauteils unter dem jeweils herzustellenden Botonersatz oder Oberflächenschutzsystem.
Nimmt in der Regel beim Stahlbeton die Zugspannungen auf, da der Beton selbst überwiegend nur Druckspannungen aufnehmen kann. Die Bewehrung muss eine ausreichende Betonüberdeckung besitzen, damit der Stahl nicht, durch die Carbonatisierung im nicht akalischen Bereich liegt, durch Luft und Wasser korrodieren kann.
Bei Betonen, Mörteln oder Putzen sind Zemente, Gipse und Kalke hydraulische Bindemittel, also durch Wasserzugabe erhärtend. Kunstharze sind Bindemittel, die infolge Polymerisation, -addition oder -kondensation reagieren. Im Bereich der Betonsanierung finden beide Arten Bindemittel Anwendung.
Dachverband der bundesländerbezogenen Landesgütegemeinschaften von in der Betoninstandsetzung tätigen Firmen und Büros mit Sitz in Berlin.
Gelöschter Kalk, entsteht aus gebranntem Kalk (Calciumoxid CaO) und Wasser (H2O). Bei der Hydratation des Zements wird Calciumhydroxid abgespalten. Das Porenwasser im Zementstein hat dadurch einen pH-Wert von etwa 12,5. Es reagiert stark basisch und bewirkt den Korrosionsschutz der Stahleinlagen im Beton.
CFK-Lamellen sind Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Sie werden als korrosionsbeständige, geklebte Bewehrung für das wirtschaftliche Verstärken von Tragwerken aus Stahlbeton oder inzwischen auch bei Holz eingesetzt. CFK-Lamellen eignen sich sehr gut zur nachträglichen Verstärkung von Stahlbetontragwerken. Dazu wird der kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff als Lamelle, Gewebe oder Gelege auf die Oberfläche von Bauteilen mit speziellen auf das System abgestimmten Epoxidharzklebern aufgeklebt.
Ist die in einem Arbeitsgang hergestellte Einheit eines Baustoffes. Sind die Chargennummern (Lieferschein!) eines eingebauten Baustoffes bekannt, kann bei Schäden leichter nachvollzogen werden, ob der Baustoff fehlerhaft war oder ob Verarbeitungsmängel vorliegen.
Sind chemische Verbindungen aus Metallen und Chlorwasserstoffsäure (z.B. NaCl-Kochsalz). Sie können auch in den abgebundenen Beton z.B. durch PVC Brandgase oder Tausalze eindringen und den im alkalischen Medium liegenden Bewehrungsstahl in Form von Lochfraß angreifen, ohne daß dies äußerlich am Beton erkennbar wird. Chloride benötigen eine feuchte Umgebung. Wird der Beton vor Feuchtigkeit geschützt und das Porenwasser diffundiert nach außen, so sind Chloridkorrosionen nicht möglich. Im Stahlbeton gilt ein Chloridgehalt von weniger als 0,4 %, im Spannbeton von weniger als 0,2 %, bezogen auf den Zementgehalt als unbedenklich.
Entfernung von Chloridionen durch physikalische oder elektrochemische Verfahren.
Vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton herausgegebene Richtlinie. Für den Bereich der Betoninstandsetzung gibt es die Instandsetzungsrichtlinie (Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen). Sie besteht aus 4 Teilen: Teil 1 enthält Allgemeine Regelungen und Planungsgrundsätz, Teil 2 enthält Bauprodukte und Anwendungen, Teil 3 enthält Anforderungen an die Betriebe und Überwachung der Ausführung, Teil 4 enthält Prüfverfahren. Diese Richtlinie ist in allen Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt und ist daher zwingend, ohne die Notwendigkeit einer zusätzlichen vertraglichen Vereinbarung, anzuwenden.
Gewährung von Freiheitsgraden, ohne dabei merkliche Schnittgrößen zu übertragen (siehe auch begrenzt dehnfähig und Kraftschluss).
Verlust des Korrosionsschutzes von Stahleinlagen in Betonbauteilen, bedingt durch Karbonatisierung der Betondeckung oder Beaufschlagung der Stahloberfläche mit Chloridionen.
Wichtigste Vorbereitung zum Festlegen eines Betonsanierungsvorgehens. Bestehend aus Schadensaufnahme und Untersuchung vorgefundener Betonschäden mit einer Beurteilung der Schadensursache. Eine Diagnose sollte nicht nur das Bauteil aus Beton betrachten, sondern auch flankierende Schadenserzeuger durch andere Bauteile (z.B. falsch angebrachte Geländerpfosten, falsche oder fehlende Entwässerungen von Balkonböden etc.) 1. Schritt auf dem Weg zur Instandsetzungsplanung.
Zementgebundene Stoffe für die Bauwerksabdichtung.
Legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) für den Fall fest, dass eine Organisation ihre Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, welche die Anforderungen der Kunden und allfällige behördliche Anforderungen erfüllen, und anstrebt, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Das Eindringen von Molekülen vorwiegend gasförmiger oder flüssiger Stoffe in angrenzende Schichten aufgrund der ständigen Molekularbewegung. Der Vorgang kann auch durch feste Stoffe (Wände, Anstrichschichten) hindurch erfolgen, wenn genügend weite Poren vorhanden sind, um die diffundierenden Moleküle durchzulassen.
Die Diffusionswiderstandszahl gibt an, wievielmal größer der Durchlasswiderstand eines Stoffes gegenüber Wasserdampf oder anderen Gasen ist als der einer gleich dicken ruhenden Luftschicht gleicher Temperatur.
Eine verhältnismäßig stabile Mischung zweier oder mehrerer Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß Teilchen (z. B. Pulver, Tröpfchen) des einen Stoffes in dem umgebenden anderen Stoff (dem Dispergiermittel) gleichmäßig verteilt sind. Die Größe der dispergierten Teilchen liegt zwischen 0, 1 und 3 µi.
Festigkeit, die ein Körper zerstörungsfrei aushält, angegeben in N/mm2. Dabei ist wichtig, daß der zu sanierende Beton in der Regel eine etwas größere Druckfestigkeit aufweisen soll als ein Reparaturmörtel oder ein Feinspachtel. Am Bauwerk selbst kann die Druckfestigkeit des Altbetons näherungweise mit dem Schmidt'schen Kugelprallhammer bestimmt werden. Siehe auch "Elastizitätsmodul".
Eine Druckluftförderung bei der Mörtel oder Beton im Luftstrom schwebend zur Spritzdüse gefördert wird.
Notwendige Qualifikation des Düsenführers bei Applikation von Spritzbeton oder SPCC. Für die Qualifizierung zum „ Düsenführer “ sind umfangreiche theoretische
und praktische Prüfungen erforderlich.
Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
Der DVGW ist der technisch-wissenschaftliche Verein im Gas- und Wasserfach, der seit nahezu 150 Jahren ...
• die technischen Standards für eine sichere und zuverlässige Gas- und Wasserversorgung setzt
• aktiv den Gedanken- und Informationsaustausch in den Bereichen Gas und Wasser anstößt und begleitet sowie
• durch praxisrelevante Hilfestellungen die Weiterentwicklung im Fach motiviert und fördert.
Link: www.dvgw.de
Feuchte eines porösen Baustoffes infolge kapillarer Aufnahme von flüssigem Wasser bzw. infolge Sorption von Wasserdampf.
Teile (Fahrbahnübergänge, Entwässerungseinrichtungen u. a.), die mit dem Betonuntergrund fest verbunden sind.
Verfahren zur Beschichtung eines rauhen bzw. staubbelegten Untergrundes, auf den der Be-schichtungsstoff zur besseren Benetzung durch kräftiges Bürsten aufgetragen wird.
Der aus den Komponenten fertig gemischte Rissfüllstoff wird vom Injektionsgerät unter Druck zum Packer gefördert.
Stellt ein Maß für die Elastizität eines Werkstoffes dar. Er ist das Verhältnis von Spannung zur Dehnung in N/qmm. Je größer der E-Modul, desto geringer die Verformbarkeit des Materials. Beton hat ein E-Modul von ca. 30.000 N/qmm, Stahl von 210.000 N/qmm, Gummi von 5 N/mm2. Während der E-Modul bei Kunststoffen stark durch die Umgebungstemperatur beeinflusst wird, spielt diese bei Beton eine vernachlässigbar kleine Rolle. Bei der Betonsanierung ist der E-Modul des Reparaturmörtels/ -betons gleich oder geringer zu halten, als der des Altbetons, um ein Abreißen infolge nicht aufnehmbarer Spannungen zu vermeiden.
Weitmaschig vernetzter Kunststoff, unschmelzbar und in weiten Temperaturbereichen gummielastisch.
Elektronenleitender, d. h. elektrisch leitender Werkstoff in einem Elektrolyten; das System Elektrode Elektrolyt ist eine Halbzelle.
Durch Anwesenheit von Ionen elektrisch leitfähige Flüssigkeit, z. B. wässrige Lösung, die auch im Porensystem von Festkörpern (Erdboden, Beton) adsorbiert sein kann.
Feinste Verteilung einer Flüssigkeit in einer Flüssigkeit, wobei beide Stoffe ineinander schwer oder unlöslich sind (Sonderform der Dispersion).
Mit der Normenreihe EN ISO 9000 ff. sind Normen geschaffen worden, die die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme, die das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern sollen.
Gemäß DIN 55 928 wird bei der Entrostung von Stahl unterschieden in die Entrostungsgrade.
sind flüssige oder schmelzbare feste Kunstharze mit reaktionsfähigen Epoxid-Endgruppen. In Verbindung mit Härtern vernetzen sie durch Polyaddition* und gehören damit zu den Duromeren*. Eigenschaften: Hohe Haftfestigkeit auf den verschiedensten Untergründen, hohe Zähigkeit, geringes Schwindmaß, sehr gute Wasser- und Chemikalienbeständigkeit.
Übergang eines Bindemittels vom flüssigen in den festen Zustand durch chemische Reaktionen.
Organisches Farbmittel, das im Gegensatz zu den Pigmenten in Lösemitteln und/oder Bindemitteln löslich ist.
In der Regel kunststoffmodifizierter Zementmörtel zum Herstellen einer optisch einwandfreien Oberfäche. Dient zusätzlich als Porenverschluß, um dichte und blasenfreie Schlußbeschichtungen zu ermöglichen.
Zement mit 95 M. % Korngrößenanteilen < 16 µm.
Füllgut zur Riss- und Hohlraumfüllung auf der Basis von Microzement mit einer Kornverteilung, die zu 95 % kleiner als 16 µm ist.
Massen oder volumenbezogener Anteil eines Beschichtungsstoffes, der nach Trocknen unter festgelegten Bedingungen als Rückstand verbleibt.
Absolute Luftfeuchte: Masse dampfförmigen Wassers bezogen auf Volumen feuchter Luft; relative Luftfeuchte: absolute Luftfeuchte bezogen auf größtmögliche Luftfeuchte bei gleicher Temperatur; Stofffeuchte: Masse flüssigen Wassers, bezogen auf Masse getrockneten Festkörpers.
Übergang einer organischen Beschichtung vom flüssigen in den festen Zustand durch z. B. chemische Härtung oder physikalische Trocknung (Abgabe von Lösemittel) unter Ausbildung einer zusammenhängenden Schicht.
Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Beton mit dem Ziel, tief sitzende Verschmutzungen (z.B. eingedrungenes Öl) und stärkere Feinmörtelschichten dadurch zu entfernen, dass ein Acetylen- Sauerstoff- Brenner mit breitem Düsenkopf mit gleichmäßiger Vorschubgeschwindigkeit dicht über die Betonoberfläche geführt wird. Die Flammtemperatur am Brenner beträgt ca. 3200 °C. Verbrennungsrückstände sind nach der Behandlung mit Hilfe mechanischer Bürsten zu beseitigen.
Bei Grundierungen und Hydrophobierungen mit Kunststoffen wird oft das Material flutend aufgetragen, d.h., dass immer genügend Grundierungsstoff vor dem Verarbeitungsgerät "hergetrieben" wird. Die Oberfläche wird hierdurch "satt" getränkt.
Die Oberflächenbehandlung durch Fräsen kann mit leichten Maschinen auf vertikalen Flächen und mit schweren Geräten auf horizontalen Flächen ausgeführt werden. Fräsmaschinen haben meist eine entsprechende Absaugvorrichtung, wegen der sehr hohen Staubentwicklung, und sind für die waagrechte Flächenbearbeitung fahrbar ausgestattet. Mit Fräsmaschinen können gleichmäßige dicke Schichten abgetragen werden. Ein Nachstrahlen ist zwingend erforderlich.
Verfahren bei der Riss und Hohlraumfüllung; es wird unterschieden nach Injektion und Tränkung.
Verfahren bei der Riss und Hohlraumfüllung; es wird unterschieden nach Injektion und Tränkung.
sind vorzugsweise mineralische Teilchen von etwa 1-30 µm Durchmesser, die dazu dienen, bestimmte Eigenschaften von Anstrich- bzw. Beschichtungsstoffen zu verbessern. Durch Zugabe von Füllstoffen läßt sich z. B. das Schwindmaß und die thermische Längenänderung reduzieren oder die mit einem Auftrag erzielbare Schichtdicke steigern.
Zwischenräume zwischen zwei Bauteilen. Dieser Zwischenraum dient zum Längenausgleich für die Dehnungen des Bauteilkörpers durch Schwinden, Quellen und Temperatur.
Hierunter versteht man das Mengenverhältnis, z.B. eines Epoxidharzes zu den Zuschlägen aus Quarzsanden, angegeben in Gewichtsteilen. So bedeutet z.B. 1:3, dass ein Gewichtsteil Epoxidharz mit drei Gewichtsteilen Quarzsand zu einer Mischung zusammengesetzt wird. Man unterscheidet zwischen hochgefüllten und niedriggefüllten Kunststoffmörtelmischungen. Je höher der Füllgrad, also der Anteil an Quarzsand ist, desto geringer ist der Bindemittelanteil an dieser Mischung.
Unter diesem Begriff versteht man das Material, welches zur Verfüllung von Rissen zur Verwendung kommt. Das heute gebräuchlichste Füllgut für die Rissinjektion sind Epoxidharz, Polyurethan, Zementleim und Feinstzementsuspensionen.
Gütegemeinschaft Erhaltung von Bauwerken e.V. unter dem Dachverband des Deutschen Betonvereins in Wiesbaden. Gegründet am 01.11.1985 von namhaften Bauunternehmen. Mitglieder können in Sachen der Betonsanierung bewährte Bauunternehmen werden. Bei der geb wird ein Mitgliederverzeichnis geführt. Mitglieder der GEB verpflichten sich, eine geregelte Güteüberwachung (Eigen- und Fremdüberwachung) durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Firmen, die mehrere Baustellen ohne Beanstandung unter Fremdüberwachung durchgeführt haben, dürfen nach Erteilung das "GEB-Überwachungszeichen" führen. Anschrift: Kurfürstenstraße 130, 10836 Berlin.
Bei einer Mörtelmischung aus Bindemittel und Zuschlägen nach Sieblinie, darf das größte Korn nicht größer als 1/3 der herzustellenden Schichtdicke sein. Beispiel: Eine Beschichtung von 3 mm sollte mit keinem Mörtel beschichtet werden, dessen Größtkorn mehr als 1 mm im Durchmesser hat.
Erster Auftrag bei einer aus mehreren Arbeitsgängen bestehenden Beschichtung / Materialauftrages zur Verbesserung des Zusammenwirkens des Untergrundes und der eigentlichen Beschichtung / des Materials. Ausführung frisch in frisch, insbesondere bei mineralischen Haftbrücken.
Gemeinschaft für Überwachung im Bauwesen.
Anerkannte Prüf-,Überwachungs-und Zertifizierungsstelle nach
Bauordnungsrecht.
Die GÜB hat satzungsgemäß die Aufgaben, als dafür anerkannte Überwachungsstelle die bauaufsichtlich geforderte Überwachung (die so genannte "Fremdüberwachung") im Zuge der Herstellung von Bauprodukten, der Tätigkeit mit Bauprodukten und der Anwendung von Bauarten durchzuführen. Hierbei hat sich die GÜB auf den Baustoff Beton und die Instandsetzung von Betonbauwerken spezialisiert.
Neben diesem bauordnungsrechtlich motivierten Aufgabenbereich ist die GÜB Qualität sichernd durch die Verleihung der privatrechtlichen Gütezeichen für Beton sowie für die Erhaltung von Bauwerken tätig.
Link: http://www.gueb-online.de
Adhäsiv wirkende Kontaktschicht zwischen Betonoberfläche und Reprofilierung zur Erzielung eines dauerhaften, kraftschlüssigen Verbundes. Bei PCC-Mörtel auf mineralischer, kunststoffmodizierter Basis oder organisch, bei PC-Mörteln rein organisch (z.B. Epoxidharze).
Maß für den Widerstand, den eine Schicht aufgrund ihres Haftvermögens einer mechanischen Trennung vom Untergrund entgegensetzt (Oberflächenhaftzugsfestigkeit)
Werte:
zwischen der Betonunterlage und PC-Ersatzsystemen sowie PCC-Betonersatzsystemen im Mittel 1,5 N/mm2, Einzelwerte 1,0 N/qmm, bei Oberflächenschutzsystemen im Mittel 1,0 N/qmm, Einzelwerte 0,8 N/qmm, bei Epoxidharzbeschichtungen 1,5 N/qmm.
Für die Funktion des Oberflächenschutzsystems maßgebende Schicht.
Substanz, die einem Beschichtungsstoff in geringer Menge zugesetzt wird, um besondere Eigenschaften zu erzielen, z. B. Netzmittel, Entschäumer, Beschleuniger.
Haufwerksporigkeit, verursacht durch mangelhafte Verdichtung, Entmischung (Grobkornanreicherungen) und Auswaschungen im Betongefüge ("Nester“).
Reaktion eines Stoffes mit Wasser, bei der das Wasser an den betreffenden Stoff angelagert wird. Es handelt sich um einen chemisch-physikalischen Vorgang, der beim Zement zur Gelbildung und Erhärtung führt.
sind anorganische, nichtmetallische, pulverförmige Stoffe, die in chemischer Reaktion mit Wasser selbständig erhärten und sowohl an der Luft als auch unter Wasser fest bleiben. Typische Vertreter: Zement, hydraulischer Kalk.
Chemische Zersetzung eines Stoffes unter Wassereinwirkung (siehe auch Verseifen).
Ist die wasserabweisende und das Saugverhalten regulierende Oberflächenbehandlung von Betonbauteilen.
Werden als Tränkungen mit organischen, in Lösungsmitteln gelösten, unpigmentierten Polymeren hergestellt, wobei die Porenwandungen durch einen dünnen Film ausgekleidet und das transportierende Lösungsmittel durch Verdunsten abgegeben wird. Sie werden nur als Kurzzeitschutz eingestuft, finden jedoch als Haftbrücke für CO2-sperrende Beschichtungen häufig Verwendung.
Einbauteil zum kathodischen Korrosionsschutz der Bewahrung, an dem eine fremde Spannungsquelle angelegt wird, die dem Potential der Korrosion entgegenwirkt.
Füllen von Rissen und Hohlräumen unter Druck über Einfüllstutzen.(siehe Rissverpressung)
Nennwert des Förderdrucks, mit dem der Rissfüllstoff zum Packer gefördert wird.
Das Injektionsgerät für die einkomponentige Injektion besteht aus Druckerzeuger, Materialbe-hälter, Transportschlauch, Anschlussteil zum Packer. Bei dem Injektionsgerät für die zweikomponentige Injektion kommen Dosiereinrichtung und Mischeinrichtung hinzu.
Mit Austrittsöffnungen versehener Schlauch, der der Förderung und Injektion von Rissfüllstoffen dient.
Besteht aus Injektionsgerät, ggf. Anlage(n) zur Herstellung des Rissfüllstoffes als Stoffgemisch, Packer, ggf. Injektionsschlauch, ggf. Verdämmung. Den Einsatz des Injektionsverfahrens regeln die Angaben zur Ausführung.
Maßnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes, beinhaltet Inspektion, Wartung und Instandsetzung.
Wiederherstellen des Sollzustandes oder der vollen Gebrauchsfähigkeit eines Bauwerks oder Bauteils in einer Ausführung, die dem gegenwärtigen Stand der Technik entspricht, ohne verbessernden Charakter.
Der Instandsetzungsplan ist sinngemäß ein Ausführungsplan, wie er für Neubauten üblich ist. Diese Richtlinie definiert ihn spezieller: Er ist auf Basis des vom sachverständigen Planer erarbeiteten Instandsetzungskonzeptes aufzustellen. Dieses wiederum ergibt sich als Planungsleistung aus den Ermittlungen des Ist und Sollzustandes des Bauwerkes. Der Instandsetzungsplan wird üblicherweise durch ein Leistungsverzeichnis ergänzt.
Porensystem, das Flüssigkeiten aufgrund von stoffspezifischen Oberflächenkräften auch gegen die Wirkung der Schwerkraft transportiert.
In poröse Betonbauteile eindringendes CO2 reagiert mit Wasser bzw. Wasserdampf zu Kohlensäure. Diese verbindet sich mit dem Kalkhydrat zu Kalkstein (Kalziumkarbonat) und Wasser. Dieser zu einer Verdichtung des Betongefüges und zu einer Erhöhung der Betonfestigkeit führende Vorgang wird als Karbonatisierung bezeichnet. Hierdurch wird die Alkalität des Betons abgebaut, die den Rostschutz für den eingelegten Stahl dargestellt hat. Somit besteht erhöhte Korrosionsgefahr.
In der Praxis lässt sich die Karbonatisierungstiefe mit Hilfe von Phenolphtaleinlösung ermitteln. Interessant ist das Karbonatisierungsverhalten zur Luftfeuchtigkeit. Wassergefüllte Betonporen verhindern das Eindringen von CO2, so daß frei bewitterte Betonbauteilen langsamer karbonatisieren als solche, die regengeschützt der normalen Luftfeuchtigkeit ausgetzt sind. Bei ca. 45% - 75% relativer Luftfeuchte ist die Karbonatisierungsgeschwindigkeit am gößten.
Negativ geladene Elektrode; der kathodische Teilprozess einer Metallkorrosion gibt Elektronen an den Elektrolyten ab; es tritt kein Substanzverlust ein.
Zusammenhalt innerhalb eines Stoffes.
Bruch innerhalb eines Stoffes.
Belag (Verschmutzung) aus Fremdstoffen auf einer Bauteiloberfläche: meist wird der Begriff gebraucht für einen Belag mit adhäsionsmindernden Produkten.
Bewehrungskorrosion ist die Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung. Metallkorrosion wird durch Sauerstoff und Feuchtigkeit veranlasst und durch gasförmige Verunreinigungen gefördert. Rost beansprucht im Verglich zu metallischen Eisen ein 2,5 faches Volumen. Dies hat Betonabplatzungen zur Folge. Korrosion kann durch oxydische Schutzschichtbildung gehemmt werden.
Ziel ist der Schutz des Bewehrungstahls vor Korrosion. Zum einen durch die Alkalität des Zementsteines im Beton, zum anderen durch Aufbringen eines Anstriches auf die Bewehrung. Der Stahl wird entrostet und mit Korrosionsschutzpigmente enthaltenden Epoxidharzen oder mineralischem Korrosionsschutz überstrichen. Korrosionsschutz kann auch wieder erreicht werden, indem der karbonatisierte Beton vollständig abgetragen und ein alkalischer Mörtel aufgetragen wird. Dann ist der Stahl wieder vollständig von einem alkalischen Medium umgeben.
Übertragung von Schnittgrößen, ohne dabei merkliche Freiheitsgrade zu gewähren (siehe auch Dehnfähigkeit).
Eine druck, schub und zugfeste Verbindung mit Festigkeitseigenschaften, die von der Art des Riss Injektionssystems abhängen.
Ist eine Methode, bei der eine rauhe Betonoberfläche mit Epixidharz oder einem mineralischen Mörtel dünn überzogen "aufgekratzt" wird, um eine ebene Oberfläche zu schaffen. Anschließend können Beschichtung oder Anstrich erfolgen.
ist eine feine Verteilung von Polymeren* oder Kunstharzen in einer Flüssigkeit, meist Wasser. In handelsüblicher Form liegt sie als stabiles, kolloidales System, von meist milchigem Aussehen vor. Wässrige Kunststoffdispersionen werden als Bindemittel für Anstriche, als Haftbrücke* oder zur Modifikation von Zementmörteln eingesetzt.
Auf anorganischer Bindemittelbasis (Zement) aufgebauter Mörtel. Durch Beimischen von Kunststoffdispersionen werden die Eigenschaften gezielt verbessert. z.B. Wasserrückhaltevermögen, Wasserzementwert, Schwindverhalten, Haftung am Untergrund, geringerer E-Modul und verbesserte Biegezugfestigkeit.
Wird in einem Arbeitsgang hergestellt. Eine oder mehrere Lagen gleicher Zusammensetzung bilden eine Schicht.
ist ein Anstrichstoff, der einen geringen Pigmentanteil und wenig oder kleine Füllstoffe enthält und demgemäß nach dem Verfilmen in einem unbegrenzten Umfang lichtdurchlässig ist.
Bei der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch-Gladbach geführte Liste der geprüften Stoffe und Stoffsysteme nach ZTV-ING für Betonersatzsysteme aus Zementmörtel/Beton mit Kunststoffzusatz (PCC), erste Ausgabe Juli 1988. Ein einheitliches Qualitätsregelwerk für Betonersatzsysteme. Die Betonersatzsysteme werden für den Anwendungsfall PCC l (befahrbare Flächen dynamisch beansprucht), PCC II (nicht befahrbare Flächen, nicht dynamisch beansprucht) unterschieden.
Korrosionsform bei Metallen, bei der die Passivschicht örtlich begrenzt durchbrochen wird, was zu tiefen Korrosionskratern führt, während außerhalb davon praktisch kein Flächenabtrag vorliegt.
sind Flüssigkeiten oder Flüssigkeitsgemische, die ein Bindemittel ohne chemische Umsetzung zu lösen vermögen. Eingesetzt werden hierfür in erster Linie niedermolekulare Kohlenwasserstoffe wie Benzin, Alkohole, Aceton, Äther und Xylol. Lösemittel müssen nach der Verarbeitung des gelösten Anstrich- oder Beschichtungsstoffes aus diesem innerhalb praktikabler Zeiträume entweichen, damit es zur Trocknung bzw. Erhärtung kommt.
ist im Unterschied zur Dispersionsfarbe ein Anstrichstoff, dessen Bindemittel in einem Lösemittel* gelöst ist. Seine Erhärtung erfolgt physikalisch durch verdunsten des Lösemittels.
Es gibt verschiedenste Arten, den Untergrund mechanisch von losen, mürben Bestandteilen, zu reinigen, z.B. von Hand. Die gängigsten Reinigungsmethoden sind jedoch alle Arten von Strahlarbeiten, z.B. Wasserstrahlen, Sandstrahlen. Hierdurch kann die beste wirschaftliche und technische Untergrundvorbereitung ausgeführt werden.
Niedrigste Temperatur, bei der Systeme auf Basis von Reaktionsharzen angewandt und verarbeitet werden sowie noch aushärten können.
sind Anstrichstoffe, die auf anorganischen Bindemitteln wie Weißzement, Kalk oder Wasserglas basieren. Ihre Trocknung beruht auf einer chemischen Reaktion.
Auch kunststoffmodifizierte Reparaturmörtel auf mineralischer Basis (PCC-Mörtel) müssen nachbehandelt werden. Abdecken, Naßhalten, insbesondere während der Anfangsschwindphase, Schutz vor Sonne, Wind, Frost etc. Durch sorgsame Nachbehandlung können der Festigkeitsaufbau und das Schwindverhalten günstig beeinflußt werden. Dünne Mörtelüberzüge (z.B. Feinspachtel) sind trotz Kunststoffzusätzen im besonderen gefährdet. Durch direkte Sonneneinstrahlung oder Windeinwirkung kann das Anmachwasser fast vollständig entweichen. Absandende Flächen, schlechte Haftung und Schwindrißbildung sind die Folge. Deshalb sind auch hier Nachbehandlungen wie bei Beton unbedingt erforderlich.
Temperatur, bei der Stoffe und Stoffgemische angewandt und verarbeitet werden sowie noch aushärten können.
Beton in Berreichen bis unter die Bewehrung, an einzelnen Stellen auch tiefer.
Maßnahmen zum Schutz der Betonoberfläche durch Hydrophobierung oder Beschichtung.
Besteht aus den Stoffen der einzelnen Schichten des Oberlächenschutzes. Man versteht darunter Überzüge aus Polymeren (Kunstharzen) oder mineralischen (Zementen) Bindemitteln. Die Schichtdicken reichen von wendigen µm bis hin zu mehreren cm Dicke, die je nach Art des Oberflächenschutzes und den entsprechenden Anforderungen aufgetragen werden. (siehe mechanische Reinigung)
Schaffung einer geeigneten Oberfläche der Betonunterlage für Betonersatz oder Oberflächenschutz.
Einbauteil zum Korrosionsschutz der Bewahrung, das aufgrund seiner elektrochemischen Eigenschaften den anodischen Teilprozess auf sich konzentriert und dabei verbraucht wird.
Übergangsstück zwischen Injektionsgerät und Bauteil, befestigt auf der Bauteiloberfläche (Klebepacker) oder in Bohrlöchern (Bohrpacker), im Regelfall mit Ventil versehen.
PCC - Polymer-Cement-Concrete, Zementmörtel/Beton mit Kunstoffzusatz. PC = Polymer-Concrete, Mörtel/Beton aus Zuschlagstoffen und Reaktionsharzen als Bindemittel.
Die Anwendung beider Mörtelarten ist in der ZTV-ING geregelt
ist ein weißes, kristallines Pulver, welches in Alkohollösung als Indikatorflüssigkeit für die Alkalität mineralischer Baustoffe dient. Im Kontakt mit einer basischen Umgebung erfährt die zunächst farblose Flüssigkeit einen Farbumschlag nach rot.
Maßzahl für die Menge Wasserstoffionen in einer Lösung. Die Werteskala wird von 1-14 unterteilt.
PH-Wert = 7 neutrales Milieu
PH-Wert > 7 alkalisches Milieu
PH-Wert < 7 saures Milieu
Feinkörnige Feststoffteilchen von 0,1 bis 1,0 µ. Sie dienen zur Farbgebung von Anstrich- und Beschichtungsstoffen.
sind natürliche oder synthetische Stoffe, deren hohes Molekulargewicht auf der strukturellen Bindung einer großen Zahl kleinerer Grundmoleküle (Mononiere*) beruht. Polymere aus identischen Monomeren Verbindungen heißen auch Homopolymere, solche aus unterschiedlichen Monomeren werden als Misch- oder Copolymere bezeichnet. Polymere können durch Polykondensation, Polyaddition* oder Polymerisation* entstehen. Die Bezeichnung Polymerisat trifft nur auf die letztgenannte Gruppe zu.
Sie wird durch einen Katalysator oder Initiator ausgelöst. Zum Stillstand gekommen kann sie nicht wieder in Gang gesetzt werden. Die Produkte der Reaktion nennt man Polymerisate. Die Polymerisation ist von erheblicher Bedeutung für die Herstellung von Kunststoffen.
ist ein Acrylharz auf der Basis von Methacrylsäure-Methylester, das u. a. als Bindemittel für physikalisch trocknende Anstriche verwendet wird. Diese Beschichtungen zeichnen sich durch hervorragende Alterungs- und Witterungsbeständigkeit, hohe Haftfestigkeit und physiologische Unbedenklichkeit aus.
Filmbildung eines Beschichtungsstoffes ohne chemische Reaktion, ausschließlich bewirkt durch Verdunstung eines Lösemittels.
Durch Aufsprühen einer Silbernitrat- / Kaliumdichromatlösung auf eine frische Betonstemmstelle oder Bohrkern. Bei gelblichbräunlicher Verfärbung des Betons sind Chloride vorhanden.
Eigen- und Fremdüberwachung nach den entsprechenden Richtlinien (ZTV-ING). Hierzu gehört auch der Einsatz besonders geschulten Personals (SIVV-Schein, Schützen,Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen.).
Entnahme von Betonmehl aus Bohrlöchern, Bohrlochtiefe jeweils in 1 cm - Abstufung. Im Labor kann der Chloridgehalt des Bohrmehls quantitativ bestimmt werden. Ein Chloridgehalt von 0,4 % des Zementgewichts darf als zulässig betrachtet werden. Bei der Instandsetzung sind alle Umgebungseinflüsse in die Beurteilung einzubeziehen. Hier ist der Fachmann gefragt.
Abweichen der Oberfläche eines definierten Messbereiches von einer gedachten Ebene.
Die Rautiefe ist der absolute Wert der Rauheit einer Oberfläche in mm, in dieser Richtlinie im Regelfall bestimmt nach dem Sandflächenverfahren. Die Rautiefe Rτ ist definiert als Höhe des gedachten, zylindrischen Körpers mit dem Kreisdurchmesser d und dem Sandvolumen V, der alle Spitzen des Untergrundes einschließt. Beispiele für verschiedene Rauheiten sind nachfolgend genannt:
Kunstharze, die durch Mischen mehrerer Bestandteile, mindestens Stammkomponente und Härter, chemisch bis zur Erhärtung reagieren. In der Baupraxis meistens 2- oder 3 komponentige Reaktionsharze.
Eindringen des basischen Porenwassers eines alkalischen Mörtels, im Regelfall zementgebunden, in einen Bereich, dessen Alkalität durch Karbonatisierung stark vermindert wurde.
sind Anstrichstoffe auf Dispersionsbasis, deren Bindemittel homo-polymere Acrylate sind, also keine Co- Polymerisate, wie z. B. Acrylat- Styrol oder dergleichen.
Wiederherstellung des Korrosionsschutzes von Stahleinlagen in Betonbauteilen durch alkalische, im Regelfall zementgebundene Mörtel oder Betone.
Schicht zur Herstellung einer gleichmäßigen Betonoberfläche auf der Haftfläche des Altbetons bis zur ursprünglichen Oberfläche oder darüberhinaus.
Trennung im Betongefüge und Arbeitsfugen. Es wird zwischen oberflächennahen Rissen und Trennrissen unterschieden. Risse sind in der Regel nicht geplante Fugen. Oberflächennahe Risse erfassen nur geringe Querschnittsteile und sind häufig netzartig ausgebildet. Trennrisse erfassen wesentliche Teile des Querschnitts (z.B. Zugzone, Steg) oder den Gesamtquerschnitt. Risse sind immer Gefügestörungen und daher selbst in feinster Form zu beachten.
Nachträgliches Zusammenfügen gerissener Betonbauteile. Man unterscheidet zwei Arten.
Hier gelten die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für das Füllen von Rissen in Betonbauteilen. (ZTV-ING Teil 3.5)
Stoffgemisch zum Füllen von Rissen und Hohlräumen in Betonbauteilen, im Regelfall bestehend aus:
Rostschutzpigmente sind feinkörnige Feststoffteilchen, die als Bestandteil von Schutzanstrichen (meist Epoxid- Flüssigharzen) die Funktion haben, Rostbildung auf Stahloberflächen zu verhindern ("aktive" Rostschutzpigmente). Ihre Wirkung kann auf Alkalität, Bleiseifenbildung und/ oder chemischer Passivierung beruhen. Als Rostschutzpigmente dienen u.a. Zinkphosphat oder Zementklinkermehl.
Versagen der Haftung des Feinstkorns an der Oberfläche des Betons.
Aufnahme drucklos benetzender Flüssigkeiten durch Kapillarporen.
Dicke einer Beschichtungslage im frischen Zustand (Nass Schichtdicke) bzw. nach Trocknung oder Härtung (Trockenschichtdicke). Es werden unterschieden:
Aufgrund des Arbeitsschutzgesetzes hat die Bundesregierung die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen ( Baustellenverordnung - BausstellV ) mit Wirkung zum 1 Juli 1998 erlassen. Die Verordnung dient der wesentlichen Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen. Die Einhaltung dieser Verordnung obliegt dem Bauherrn. Wenn der Bauherr die Aufgaben des Sicherheits-und Gesundheitsschutzkoordinators ( SiGeKo ) nicht selbst wahrnehmen kann oder will, so kann er die SiGeKo-Leistung an Dritte vergeben.
sind monomere* siliciumorganische Verbindungen, die mit sich selbst zu siliconharzähnlichen Verbindungen reagieren. Sie können deshalb auch als Vorprodukte der Siliconharze bezeichnet werden. Aufgrund ihrer geringen Molekülgröße dringen sie gut in den Betonuntergrund ein, wo es durch Reaktion mit dem alkalischen Medium zu einer sehr festen chemischen Bindung kommt. Da für diese Reaktion Feuchtigkeit benötigt wird, kann auch bereits ein relativ junger Beton mit alkoholischen Silanlösungen erfolgreich hydrophobiert werden.
sind bereits vor der Anwendung vernetzte polymere silicium-organische Verbindungen. Imprägnierlösungen auf Siliconharzbasis enthalten etwa 4-6% Siliconharz, welches durch Verdunsten des organischen Lösungsmittels physikalisch trocknet und danach sofort hydrophobierend wirkt. Eine Siliconharzbehandlung ist auch bei niedrigen Temperaturen (bis etwa 0 ° C) möglich.
sind fertig pigmentierte oder selbst zu mischende Anstrichstoffe, denen ein kieselsäurereiches Kaliwasserglas als Bindemittel dient. Bedingt durch kristalline Versteinerung ergibt sich eine gegen atmosphärische Einflüsse und Alkalien sehr beständige Beschichtung.
sind niedermolekulare siliciumorganische Verbindungen, die zwischen den Silanen und Siliconharzen stehen und durch Teilvernetzung von Silanen gebildet werden. Ihr Einsatzgebiet ist ebenfalls die Hydrophobierung von Betonflächen. Auf den Unterschied zur Stoffgruppe der Siloxanfarben* sei ausdrücklich hingewiesen.
Lösemittelhaltige, pigmentierte Acrylharzfarben, denen Siloxan als Kombinationsbindemittel zugesetzt wird, um die wasserabweisende Wirkung an Fehlstellen des Anstrichfilms zu erhöhen.
Betoninstandsetzungsmaßnahmen können nur erfolgreich ausgeführt werden, wenn das maßgebende Baustellenfachpersonal ausreichend geschult und ausgebildet ist.
Da es keinen Ausbildungsberuf "Betoninstandsetzer" gibt, wurde durch den Ausbildungsbeirat "Verarbeiten von Kunststoffen im Betonbau" beim Deutschen
Beton- und Bautechnik-Verein E.V der "SIVV-Lehrgang" geschaffen, der es vor allem Bau-Facharbeitern (Maurer, Stahlbetonbauer) im Rahmen einer zweiwöchigen Weiterbildungsveranstaltung ermöglicht, sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fertigkeiten auf dem Gebiet der Betoninstandsetzung zu erwerben. Der Lehrgang wird mit einer Prüfung abgeschlossen.
Die technischen Regelwerke für die Betoninstandsetzung (ZTV-ING und
DAfStb-Instandsetzungs-Richtlinie) fordern vom ausführenden Unternehmen Baustellen-Fachpersonal mit dem Qualifikationsnachweis "SIVV-Schein".
Pigmentierter, hochgefüllter Beschichtungsstoff der zieh , streich oder spritzbar eingestellt sein kann, vorwiegend zum Ausgleich von Unebenheiten des Untergrundes und zum Schließen von Oberflächenporen.
Spritzbarer, kunststoffmodifizierter Zementmörtel.
Ältestes und bewährtestes Betonsanierungsverfahren. Im Naß- oder Trockenspritzverfahren wird ein Beton unter hohem Druck auf vorgenäßten Altbeton gespritzt. Hat seine Anwendungsdomäne bei nachträglich vorzunehmenden statischen Verstärkungen von Betonbauteilen. Es wird artgleiches Material verwendet. Der zusätzliche Korrosionsschutz der Bewehrung entfällt.
Spritzbeton: Herstellung und Güteüberwachung DIN 18551
Die Spritzdüse ist der Endbereich der Förderleitung; dort können über einen Mischkörper Wasser, Anmachflüssigkeit, Luft und Zusätze unter Druck beigegeben werden.
Spritzgemisch ist das Gemisch, das die Spritzdüse verlässt.
wie Spritzbeton jedoch Kerngröße ≤ 4mm. Die Technischen Lieferbedingungen (TL) sowie Technischen Prüfvorschriften (TP) für Betonersatzsysteme (PCC, PC) werden in der ZTV-ING geregelt.
Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. Bei Abkühlung auf die Taupunkt-Temperatur und darunter tritt Kondensation von Wasserdampf ein, zum Beispiel bei Beaufschla¬gung kalter Bauteile mit warmer Luft.
Anhang zur ZTV-ING (siehe Z). Technische Lieferbedingungen für Betonersatzsysteme aus Zementmörtel/Beton mit Kunststoffzusatz (PCC) oder für Betonersatzsysteme aus Reaktionsharzmörtel / Reaktionsharzbeton (PC). Herausgegeben vom Bundesminister für Verkehr, Abteilung Straßenbau.
Der Wasserzementwert oder auch Wasserzementfaktor W/Z gibt an, in welchem Verhältnis die Wassermenge zum Zementgehalt eines Mörtels/Betons steht.
Gewicht des Wassers w / Gewicht des Zements z = W/Z
Mineralische Betonsanierungsbaustoffe sollten einen Wasserzementwert von 0,45 aufweisen. Je kleiner der Wasserzementwert, desto geringer ist die Schwindgefahr. Das theoretische Optimum liegt bei 0,40. In der Praxis aus Gründen der Verarbeitbarkeit und zum Ausgleich von Verlusten 0,45 - 0,55.
Instandsetzung und Schutz von Betonbauwerken. Das Unternehmen begann 1947 mit der Instandsetzung von Trinkwasseranlagen. Im Jahre 1967 folgte die Instandsetzung von Industrieböden und 1968 die Sanierung von Abwasserbauwerken. Die Aufgabengebiete Betoninstandsetzung und Langzeitschutz von Betonoberflächen weiteten sich im Jahre 1969 auf Brücken- und Verkehrsbauwerke sowie im Jahre 1974 auf Hoch- und Ingenieurbauwerke aus. Wiedemann ist geb-, DVGW- und Deliwa-Mitglied sowie zugelassener Fachbetrieb für Beschichtungen nach dem WHG, § 19. Die einschlägigen Verbände werden von Wiedemann bei der Aus- und Weiterbildung unterstützt. Erfahrene und durch lange Betriebszugehörigkeit qualifizierte Bauingenieure, Poliere und Facharbeiter mit SIVV-Schein sorgen zusammen mit hohen Investitionen in neue Technologien und einer Eigenüberwachung für Qualitätssicherung bei der Betoninstandsetzung. Ein Beweis für das vorhandene "Know-how" sind umfangreiche Referenzen sowie langjährige Stammkunden.
Ist das nach Abschluss der hydraulischen Erhärtung vorliegende Endprodukt aus Zement und Wasser. Der Zementstein füllt die Hohlräume im Korngerüst der Zuschläge und verkittet diese miteinander zu Mörtel oder Beton. Für die Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Betons ist die Dichte des Zementsteins von ausschlaggebender Bedeutung. Sie wird durch niedrige Wasserzementwerte begünstigt.
Qualifikationsnachweis der Fachunternehmen für Instandsetzung von Trinkwasserbehältern nach DVGW Arbeitsblatt W 316
Die DVGW-Zertifizierungsstelle prüft und zertifiziert gas- und wasserfachliche Produkte, Unternehmen, Managementsysteme und Sachverständige auf Basis des DVGW-Regelwerks sowie national und international anerkannter Richtlinien, Normen und Zertifizierungsprogrammen.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für das Füllen von Rissen in Betonbauteilen. Herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr, Abteilung Straßenbau, Abteilung Binnenschifffahrt und Wasserstraßen, sowie der Deutschen Bundesbahn.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen. Herausgegeben vom Bundesminister für Verkehr, Abteilung Strassenbau